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AHS Oberstufe

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AHS Oberstufe


Beschreibung

In der AHS-Oberstufe erhalten SchülerInnen eine vertiefende Allgemeinbildung. Die Absolventinnen und Absolventen schließen mit der Matura ab und erlangen damit die allgemeine Hochschulreife. Die AHS-Oberstufe ist eine gute Wahl, wenn man studieren möchte. Es besteht auch die Möglichkeit nach der AHS-Oberstufe direkt ins Berufsleben einzusteigen; spezielle Berufskenntnisse werden in der Regel aber nicht vermittelt.

Die AHS-Oberstufe wird in vielen Fällen im Anschluss an den Besuch der AHS-Unterstufe fortgesetzt. Aber auch für HauptschülerInnen und Neue MittelschülerInnen, die die 4. Klasse abgeschlossen haben, besteht die Möglichkeit in eine AHS-Oberstufe zu wechseln. Im Besonderen ist hierbei das Oberstufen-Realgymnasium geeignet, das mit der 9. Schulstufe beginnt und auf dem Lehrplan der Hauptschule aufbaut. HauptschülerInnen können aber auch in die Oberstufe einer 8-jährigen AHS-Schulform wechseln.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung findet in der Regel in den ersten zwei Wochen nach den Semesterferien (Februar) direkt in der jeweiligen AHS statt.

Die Schule kann frei gewählt werden, da es sich bei der AHS um keine Pflichtschule handelt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass aufgrund Platzmangels nicht alle Jugendliche in der Wunschschule aufgenommen werden können. Deshalb ist es wichtig, sich zu überlegen, welche Schulen neben der "Erstwunschschule" noch in Frage kommen.

Die konkrete Vorgangsweise ist dabei je nach Bundesland etwas unterschiedlich und sollte mit der jeweiligen Schule geklärt werden.

 

Voraussetzungen für den Wechsel von einer Hauptschule in die AHS-Oberstufe:

Abschlusszeugnis mit "ausgezeichnetem Erfolg" oder eine positive Beurteilung in Deutsch, Lebende Fremdsprache und Mathematik in der ersten Leistungsgruppe oder mindesten die Note "Gut" in der zweiten Leistungsgruppe. Die anderen Gegenstände müssen mindestens mit "Befriedigend" benotet sein. Bei einem "Befriedigend" in der 2. Leistungsgruppe können die KlassenlehrerInnen die AHS-Reife feststellen und den Besuch einer AHS empfehlen.

Werden die Voraussetzungen nicht erfüllt, kann eine Aufnahmeprüfung gemacht werden. Eine Aufnahmeprüfung muss auch in Gegenständen abgelegt werden, die an der Hauptschule nicht unterrichtet werden, im Gymnasium aber einen Pflichtgegenstand ab der 9. Schulstufe darstellen (z. B. Latein).

 

Mögliche Schulformen:

Aus der Unterstufe werden folgende Schulformen weitergeführt:

  • Gymnasium: Latein und zweite lebende Fremdsprache bzw. Griechisch
  • Realgymnasium: Latein (bzw. Fortsetzung des Unterstufen-Lateins), mehr Mathematik, Darstellende Geometrie, Schwerpunkte in den naturwissenschaftlichen Fächern
  • Wirtschaftskundliches Realgymnasium: Latein oder zweite lebende Fremdsprache, Haushaltsökonomie und Ernährung, mehr Psychologie und Philosophie (inkl. Praktikum) sowie Geographie und Wirtschaftskunde

außerdem

  • Oberstufenrealgymnasium: zweite lebende Fremdsprache oder Latein; naturwissenschaftlicher, musischer oder bildnerischer Schwerpunkt


Abschluss:

Mit der Reifeprüfung (Matura) erhalten die Absolventinnen und Absolventen unter anderem die Berechtigung zum Studium an Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen (unter Umständen sind für einzelne Studienrichtungen Zusatzprüfungen abzulegen) sowie zum Besuch von Kollegs an berufsbildenden höheren Schulen.

 

So kann es weitergehen:

Absolventen/Absolventinnen einer AHS-Oberstufe können unter anderem:

  • an einer Universität, Fachhochschule, Pädagogischen Hochschule oder anderen Hochschule studieren
  • ein Kolleg (kürzere Sonderform berufsbildender höherer Schulen) besuchen
  • einen Lehrberuf erlernen (Verkürzung der Lehrzeit möglich)
  • direkt ins Berufsleben einstiegen und sich die erforderlichen beruflichen Qualifikationen am Arbeitsplatz bzw. durch Weiterbildungen erwerben



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