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Höhere technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Lehranstalt

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Höhere technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Lehranstalt


Beschreibung

Neben den allgemeinbildenden Fächern (Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Informatik usw.) werden in der Höheren Lehranstalt in unterschiedlichem Ausmaß betriebswirtschaftliche Fächer (Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, Recht usw.) und vor allem Fächer des jeweiligen Fachbereiches vermittelt.

Fachbereiche sind unter anderem:

  • Bautechnik
  • Betriebsmanagement
  • Chemie/Chemieingenieurwesen
  • EDV und Organisation/Informatik/Informationstechnologie
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Kunst und Design/Künstlerische Gestaltung
  • Maschinenbau/Maschineningenieurwesen
  • Werkstofftechnik
  • Wirtschaftsingenieurwesen

Innerhalb der jeweiligen Fachbereiche werden vertiefende Inhalte in den jeweiligen Schwerpunkten und Fachrichtungen vermittelt. Diese Spezialisierung erfolgt in der Regel nach der dritten Klasse, teilweise aber auch schon früher.

Im Verlauf der Ausbildung sind außerdem verpflichtende Betriebspraktika zu absolvieren.

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt ab dem ersten Tag der Semesterferien bis spätestens 2. Freitag nach den Semesterferien. Bei der Anmeldung ist die Vorlage des Originals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich.

 

Voraussetzungen:

Der Besuch einer Höheren Technischen Lehranstalt erfordert prinzipiell den positiven Abschluss der 8. Schulstufe. Je nach Schulerfolg kann auch eine Aufnahmeprüfung erforderlich sein, dabei gilt:

kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
  • Neuer Mittelschule (NMS): positiver Abschluss der achten Schulstufe bei positiver Beurteilung aller differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) in vertiefender Bildung; ansonsten Aufnahmeprüfung. Ausnahme: Wird in einem dieser Gegenstände positiv aber nur mit "grundlegender Bildung" beurteilt, ist eine Aufnahme bei einem positiven Beschluss der Klassenkonferenz der NMS möglich.
  • Hauptschule (HS): positiver Abschluss der achten Schulstufe; Aufnahmeprüfung, wenn die Jugendlichen in den Gegenständen Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache in der dritten Leistungsgruppe waren oder in der zweiten Leistungsgruppe mit „Genügend“ beurteilt wurden. Mit einem „Befriedigend“ in der zweiten Leistungsgruppe in diesen Gegenständen ist die Aufnahme über den Beschluss der Klassenkonferenz möglich.
  • Polytechnischer Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe

In künstlerisch orientierten Fachbereichen müssen überdies alle SchülerInnen Eignungsprüfung zur Feststellung der künstlerischen Eignung ablegen.

An vielen Schulstandorten kann auch eine Abendform für Berufstätige besucht werden: Dafür ist eine zusätzliche Voraussetzung das vollendete 17. Lebensjahr.

 

Berechtigungen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • uneingeschränkte Studienberechtigung (allgemeine Hochschulreife)
  • Ausübung einschlägiger Gewerbe gemäß Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz
  • Ersatz der gewerblichen Unternehmerprüfung
  • Anrechnung bzw. Ersatz von Lehrzeiten in einschlägigen Lehrberufen
  • nach 3 Jahren gehobener einschlägiger Tätigkeit Verleihung des Titels "IngenieurIn"



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