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Höhere Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft

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Höhere Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft


Beschreibung

Neben der Vermittlung allgemein bildender Inhalte umfasst der Unterricht an Höheren Lehranstalten für Land- und Forstwirtschaft/Land- und Ernährungswirtschaft fachspezifische Inhalte. Dazu gehören technische Grundlagen, Produktion und Technologie, Gartenbau, Informatik, forstliche Produktion und Naturraummanagement oder Ernährung und Lebensmitteltechnologie, Küchenführung und Lebensmittelverarbeitung.

Die SchülerInnen sollen zur Berufsausübung im gewählten Fachgebiet bestmöglich vorbereitet werden. Dabei ist auch die Auseinandersetzung mit Fragen wichtig, die ein Qualitätsbewusstsein, das Leben im ländlichen Raum, den technischen Fortschritt und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur betreffen. Die Absolventinnen und Absolventen sind zu leitenden Tätigkeiten in der Land- und Forstwirtschaft befähigt.

Neben dem praktischen Unterricht ist auch ein 18- bis 22-wöchiges verpflichtendes Betriebspraktikum zu absolvieren.

 

Ausbildungsschwerpunkte:

An den Schulstandorten werden unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte angeboten. Dazu zählen unter anderem: Agrarmarketing, Agrarmanagement, Informations- und Umweltmanagement, Produktmarketing und Regionaltourismus, Ernährungs- und Unternehmensmanagement, Gesundheits- und Produktmanagement, Betriebs- und Produktionsmanagement sowie Projekt- und Regionalmanagement.

 

Voraussetzungen:

Der Besuch einer Höheren Lehranstalt für Land- und Forstwirtschaft erfordert prinzipiell den positiven Abschluss der 8. Schulstufe. Je nach Schulerfolg kann auch eine Aufnahmeprüfung erforderlich sein, dabei gilt:

kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
  • Neuer Mittelschule (NMS): positiver Abschluss der achten Schulstufe bei positiver Beurteilung aller differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) in vertiefender Bildung; ansonsten Aufnahmeprüfung. Ausnahme: Wird in einem dieser Gegenstände positiv aber nur mit "grundlegender Bildung" beurteilt, ist eine Aufnahme bei einem positiven Beschluss der Klassenkonferenz der NMS möglich.
  • Hauptschule (HS): positiver Abschluss der achten Schulstufe; Aufnahmeprüfung, wenn die Jugendlichen in den Gegenständen Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache in der dritten Leistungsgruppe waren oder in der zweiten Leistungsgruppe mit „Genügend“ beurteilt wurden. Mit einem „Befriedigend“ in der zweiten Leistungsgruppe in diesen Gegenständen ist die Aufnahme über den Beschluss der Klassenkonferenz möglich.
  • Polytechnischer Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe

 

Anmeldung:

Die Anmeldung findet in der Regel in den ersten zwei Wochen nach den Semesterferien (Februar) direkt vor Ort in der jeweiligen Schule statt. 

 

Berechtigungen:

  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • uneingeschränkte Studienberechtigung (allgemeine Hochschulreife)
  • einschlägige Berechtigungen gemäß Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • FacharbeiterInnenqualifikation und MeisterIn der Landwirtschaft
  • Berechtigung zum Zugang zu landwirtschaftlichen Förderungsprogrammen
  • Ersatz der gewerblichen Unternehmerprüfung



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