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Aufbaulehrgang

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Aufbaulehrgang


Beschreibung

Entscheiden sich SchülerInnen nach dem Abschluss einer berufsbildenden mittleren Schule (BMS) die Matura (Reife- oder Diplomprüfung der entsprechenden höheren Schule) machen zu wollen, können sie das im Rahmen eines Aufbaulehrganges tun. Die SchülerInnen erwerben eine fundierte Allgemeinbildung und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Den AbsolventInnen steht sowohl ein Studiums als auch der direkte Berufseinstieg offen.

Der Unterricht findet nicht ausschließlich in den Klassenräumen statt, sondern – je nach Schultyp – auch in Küchen, Werkstätten, Labors, Übungsfirmen usw. Die SchülerInnen haben auch ein bezahltes Pflichtpraktikum in einem Betrieb zu absolvieren (4-12 Wochen), wo sie erste berufliche Erfahrungen sammeln können.

Aufbaulehrgänge dauern in der Regel 3 Jahre (in einigen Fachrichtungen 2 Jahre) und werden an diversen berufsbildenden höheren Schulen (BHS) angeboten. Dazu zählen kaufmännische Schulen, Schulen für wirtschaftliche Berufe, Schulen für Tourismus, Schulen für Mode und Bekleidungstechnik, Schulen für Land- und Forstwirtschaft, technische gewerbliche Schulen und kunsthandwerkliche Schulen.

 

Voraussetzungen:

Die Voraussetzung zum Besuch eines Aufbaulehrgangs ist der positive Abschluss einer entsprechenden berufsbildenden mittleren Schule (BMS). In einigen Schultypen werden auch SchülerInnen mit Lehrabschlussprüfung zugelassen, wenn sie eine Aufnahmeprüfung bzw. einen Vorbereitungslehrgang absolvieren.

Über Anmeldefristen und das konkrete Ausbildungsangebot für das nächste Schuljahr informieren die jeweiligen höheren Schulen.

 

Alternativen:

Ein dem Aufbaulehrgang entsprechender Abschluss kann auch durch den Besuch einer höheren Lehranstalt für Berufstätige erreicht werden.

 

So kann es weitergehen:

Neben einem unmittelbaren Berufseinstieg im Fachbereich bestehen für Absolventinnen und Absolventen von Aufbaulehrgängen unter anderem die Möglichkeiten:

  • an einer Universität, Fachhochschule, Pädagogischen Hochschule oder anderen Hochschule zu studieren (allgemeine Hochschulreife)
  • einen Lehrberuf zu erlernen oder die Lehrabschlussprüfung abzulegen (Abschluss der berufsbildenden höheren Schule ersetzt oder verkürzt Lehrzeiten in verwandten Lehrberufen)
  • ein Kolleg einer anderen Fachrichtung zu besuchen
  • nach entsprechender Berufspraxis: selbstständige Berufsausübung in reglementierten Gewerben (gegebenenfalls mit Befähigungsprüfung)
  • selbstständige Berufsausübung in einem freien Gewerbe



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