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Lehrgang/Ausbildung für Medizinische Assistenzberufe - Modul Obduktionsassistenz ohne Basismodul

Ausbildungsbereiche: Medizin, Gesundheit, Körperpflege
Ausbildungsart: Kurz-/Spezialausbildung

Das Aufbaumodul Obduktionsasissistenz umfasst insgesamt 530 UE (davon 205 UE Theorie und 325 UE Praxis). Das Berufsbild der/des ObduktionsassistentIn umfasst die Assistenz bei der Leichenöffnung im Rahmen der Anatomie, der Histopathologie, der Zytopathologie sowie der Gerichtsmedizin nach ärztlicher Anordnung und unter ärztlicher Aufsicht.

Ausbildungsart
Lehrgang
Dauer
8 Monate (530 UE) ohne Basismodul
Form
Berufsbegleitend und Vollzeit
Voraussetzungen

Die Voraussetzungen können je nach Ausbildungsanbieter variieren. In der Regel werden zumindest folgende Voraussetzungen erwartet:

  • körperliche und geistige Eignung zur Berufsausübung (Nachweis mittels ärztlichem Attest)
  • Vertrauenswürdigkeit und Unbescholtenheit (Strafregisterauszug)
  • positiv abgeschlossene Schulpflicht (neun positiv absolvierte Schulstufen) UND eine abgeschlossene berufliche Erstausbildung (z. B. Lehrberuf, berufsbildende mittlere oder höhere Schule, anderer Gesundheits- und Pflegeberuf) (Ausnahmen möglich)
  • erfolgreiche Absolvierung des MAB-Basismoduls
Zielgruppe

Personen, die an einer Ausbildung zur Obduktionsassistenz anstreben

Kosten
abhängig vom Ausbildungsanbieter
Abschluss

Kommissionelle Abschlussprüfung/Zeugnis

Berechtigung

Die Absolventinnen und Absolventen könnten die Berufsbezeichnung "Obduktionsassistentin" bzw. "Obduktionsassistent" führen.

Gruppe

Sonstige Ausbildung

weitere Informationen
Berufe nach Abschluss

ObduktionsassistentIn

weitere Informationen
Zusatzinfo

Das Modul wird teilweise auch in Kombination mit dem MAB-Basismodul angeboten. Andernfalls muss das MAB-Basismodul separat oder im Zuge einer anderen Ausbildung (eines anderen Aufbaumoduls) absolviert als Voraussetzung absolviert worden.

Kosten: Je nach Anbieter unterschiedliche Kosten und Fördermöglichkeiten und Regelungen zur Sozialversicherung.

Es ist möglich parallel oder zu einem späteren Zeitpunkt ein weiteres Module bzw. die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz zu absolvieren. Das Basismodul ist dabei nur einmal zu absolvieren. Die Ausbildung zur Medizinischen Fachassistenz umfasst mind. 2.500 Stunden und muss mindestens drei Medizinische Assistenzberufe (Aufbaumodule im Ausmaß von mind. 2.300 Stunden) umfassen.

Ausbildungsinhalte u.a.:

  • Anatomie und (Patho-)Physiologie: Organsysteme
  • Obduktion einschließlich Geräte und Instrumentenlehre und Versorgung der Präparate
  • Grundlagen der Infektionslehre und Hygiene einschließlich Desinfektion und Sterilisation
  • Berufsspezifische Rechtsgrundlagen

Inhalte der Theorie:

  • Einführung in das Gesundheitswesen
  • Medizinische Terminologie und Dokumentation
  • Ethische Aspekte der Gesundheitsversorgung
  • Erste Hilfe und Verbandslehre
  • Kommunikation und Teamarbeit
  • Einführung in die allgemeine Hygiene
  • Angewandte Ergonomie und Gesundheitsschutz
  • Berufsspezifische Rechtsgrundlagen
  • Grundlagen der Infektionslehre und Hygiene, Desinfektion/Sterilisation
  • Anatomie und (Patho)Physiologie: Organsysteme
  • Obduktion einschl. Geräte- und Instrumentenlehre und Versorgung von Präparaten

Der Tätigkeitsbereich der/des ObduktionsassistentIn umfasst insbesondere

  • Wartung und Aufbereitung der für die Obduktion erforderlichen Instrumente sowie des Obduktionstisches,
  • Assistenz bei der Leichenöffnung und bei der Organ- und Probenentnahme,
  • Mitwirkung bei anatomischen Präparationen,
  • Durchführung von Konservierungsverfahren,
  • Assistenz bei der Umsetzung der Hygienerichtlinien hinsichtlich des Obduktionsraums, der Gerätschaften und der Instrumente,
  • Assistenz bei der Dokumentation der Leichenöffnung, insbesondere der Fotodokumentation
  • Versorgung und Vorbereitung der Verstorbenen für die Bestattung.

Die Ausübung der Obduktionsassistenz darf nur im Dienstverhältnis zu folgenden Einrichtungen erfolgen:

  • dem Rechtsträger einer Krankenanstalt oder
  • dem Rechtsträger einer sonstigen unter ärztlichen oder pflegerischen Leitung oder Aufsicht stehenden Einrichtung, die der Vorbeugung, Feststellung oder Heilung von Krankheiten oder der Nachsorge, der Betreuung pflegebedürftiger Menschen oder der Gewinnung von Blut- oder Blutbestandteilen dient, oder
  • einem/einer freiberuflich tätigen Arzt/Ärztin oder einer ärztlichen Gruppenpraxis oder
  • einem/einer freiberuflich tätigen Biomedizinischen Analytiker/in oder Radiologietechnologen/-in oder
  • einer Sanitätsbehörde oder
  • einer Einrichtung der Forschung, Wissenschaft, Industrie und Veterinärmedizin
Niederösterreich
Schule für medizinische Assistenzberufe des Landesklinikum St. Pölten (öffnen)
3100 St. Pölten, Matthias-Corvinus-Straße 26
Tel.: +43 (0)2742 / 9004 -63951, Fax: +43 (0)2742 / 9004 -63690, https://pflegeschulen-noe.at/
Oberösterreich
BFI Berufsförderungsinstitut Oberösterreich - Standort Linz (öffnen)
4021 Linz, Raimundstraße 3
Tel.: +43 (0)810 / 004 005, https://www.bfi-ooe.at/
Voraussetzungen für die Ausbildung
 
Weitere Wege nach der Ausbildung
Berufseinstieg: aktuelle Jobangebote »
Weiterbildungen: zur Datenbank »
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