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Berufsbildende mittlere Schule

Berufsbildende mittlere Schulen (BMS) vermitteln neben einer erweiterten Allgemeinbildung konkrete berufliche Qualifikationen im jeweiligen Fachbereich.

Dauer
1 bis 4 Jahre (je nach Schultyp)
Abschluss

1- bis 2-jährige BMS: Abschlusszeugnis
3- bis 4-jährige BMS: Abschlussprüfung und Abschlusszeugnis

Kosten
evt. Fahrt- und Wohnkosten (Internat); Schulgeld an Privatschulen

In berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) erhalten SchülerInnen neben einer erweiterten Allgemeinbildung auch berufliche Qualifikation im jeweiligen Fachbereich.

  • In den 3- bis 4-jährigen BMS erwirbt man eine abgeschlossene Berufsausbildung, die mit der Lehrlingsausbildung vergleichbar ist, jedoch auf schulischem Wege erfolgt. Die Ausbildung ist praxisnah und findet sowohl in der Klasse als auch in Werkstätten, Labors, Lehrküchen usw. statt (je nach Schultyp). Um praktische Erfahrung zu sammeln absolvieren die SchülerInnen in den meisten BMS verpflichtende Betriebspraktika (in der Regel in den Sommerferien).
  • Die 1- bis 2-jährgen Schulformen dienen der beruflichen Vorbereitung (Berufsvorbildung, aber keine vollwertige Berufsausbildung). Sie sind eine Alternative zur Polytechnischen Schule, als Vorbereitung für einen Lehrberuf oder als Überbrückung für Ausbildungen, die erst ab einem bestimmten Alter absolviert werden können (z. B. Schulen für Sozialbetreuungsberufe oder Gesundheits- und Krankenpflegeschulen die erst mit 17 Jahren besucht werden können).

 

Voraussetzung:

Für den Besuch einer BMS gelten folgende Voraussetzungen. Kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss der achten Schulstufe
  • Neuer Mittelschule (NMS): positiver Abschluss der achten Schulstufe bei positiver Beurteilung aller differenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) in grundlegender Bildung mindestens mit „Befriedigend“. Bei Beurteilung mit „Genügend“ Aufnahmeprüfung.
  • Polytechnischer Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe

 

Anmeldung:

Die Anmeldung findet in der Regel in den ersten zwei Wochen nach den Semesterferien (Februar) direkt in der jeweiligen BMS statt.


Die Schule kann frei gewählt werden, da es sich bei der BMS um keine Pflichtschule handelt.
Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass aufgrund Platzmangels nicht alle Jugendliche in der Wunschschule aufgenommen werden können. Deshalb ist es wichtig, sich zu überlegen, welche Schulen neben der "Erstwunschschule" noch in Frage kommen.

Die konkrete Vorgangsweise ist dabei je nach Bundesland etwas unterschiedlich und sollte mit der jeweiligen Schule geklärt werden.

 

Schultypen:

  • Technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschulen (3- oder 4-jährig)
  • Handelsschule (HAS) (3-jährig)
  • sonstige kaufmännische Schulen (2- oder 3-jährig)
  • Fachschule für wirtschaftliche Berufe (3-jährig)
  • Wirtschaftsfachschule (1- oder 2-jährig)
  • Fachschule für Mode (3-jährig)
  • Hotelfachschule, Tourismusfachschule, Gastgewerbefachschule (3-jährig)
  • Schulen für Sozialbetreuungsberufe (2- bis 4,5-jährig, Aufnahme erst mit 17 bzw. 19 Jahren)
  • Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen (2- bis 4-jährig)
  • Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (3-jährig, Aufnahme erst mit 16 bzw. 17 Jahren)

 

So kann es weitergehen:

Neben einem unmittelbaren Berufseinstieg im Fachbereich besteht eine Vielzahl an Möglichkeiten der Höherqualifizierung und Weiterbildung:

  • Aufbaulehrgang im jeweiligen Fachbereich, um die Matura zu erlangen
  • Berufsreifeprüfung
  • Kollegs für AbsolventInnen einer 4-jährigen BMS
  • eine Lehre oder Lehrabschlussprüfung (in Lehrberufen des eigenen Fachbereichs werden Lehrzeiten angerechnet oder ersetzt)
  • Studienberechtigungsprüfung
  • Besuch einer Fachhochschule durch den Nachweis von Berufspraxis
Handelsschule

Handelsschulen (HAS) sind berufsbildende mittlere Schulen, bei denen eine kaufmännische Ausbildung im Vordergrund steht.

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Tourismusfachschule

An Tourismusfachschulen erhalten die SchülerInnen eine erweiterte Allgemeinbildung und erlernen Fähigkeiten und Fertigkeiten die ihnen die selbstständige und unselbständige Ausübung von Berufen in der Tourismuswirtschaft, insbesondere in den Bereichen Hotel, Gastronomie und Reisebüro ermöglichen.

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Fachschule für wirtschaftliche Berufe

An Fachschulen für wirtschaftliche Berufe erhalten die SchülerInnen eine umfassende Allgemeinbildung und erlernen Fähigkeiten und Fertigkeiten die ihnen die Ausübung von Berufen in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Ernährung ermöglichen.

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Technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Fachschule

Fachschulen für technische, gewerbliche und kunstgewerbliche Berufe sind vollzeitschulische Berufsausbildung und werden überwiegend von Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahren besucht. Die Fachschulen vermittelt neben einer erweiterten Allgemeinbildung eine umfassende praktische und fundierte fachtheoretische Ausbildung in unterschiedlichen Fachbereichen und eröffnet ihren Absolventen und Absolventinnen vielfache Einsatzbereiche in der Planung und Organisation, Fertigung und Produktion, im Service, Vertrieb usw. in Betrieben ihres jeweiligen Fachbereiches.

Es bestehen aber auch Sonderformen für Berufstätige, die berufsbegleitend als Abendschulen absolviert werden können.

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Schule für Sozialbetreuungsberufe

Fachschulen für Sozialbetreuungsberufe bieten eine 3- bis 4-jährige Ausbildung für Berufe in der Sozialbetreuung, vor allem in den Bereichen Alten-, Familien- und Behindertenarbeit/-betreuung. Die Ausbildungen werden häufig auch berufsbegleitend durchgeführt.

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Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen/Fachschulen der ländlichen Hauswirtschaft

Land- und forstwirtschaftliche Fachschulen vermitteln Fähigkeiten und Kenntnisse die zum Bewirtschaften eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes gebraucht werden. Die Fachbereiche und Schwerpunkte sind dabei besonders auf die landwirtschaftlichen Bedürfnisse der Region ausgerichtet. Häufig werden als Schwerpunkte und Zusatzangebote handwerkliche Zusatzausbildungen angeboten.

Die Fachschulen für Ländliche Hauswirtschaft bieten eine Grundausbildung in Ländlicher Hauswirtschaft und je nach Schwerpunkt der Schule Basisqualifikationen z. B. im Tourismus, Büro oder Sozial- und Pflegebereich und weitere Qualifikationen in landwirtschaftlichen Bereichen.

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Fachschule für Mode

Fachschulen für Mode vermittelt als berufsbildende mittlere Schule sowohl eine gute Allgemeinbildung als auch praktische und theoretische Kenntnisse für Berufe in der Modebranche und Bekleidungsindustrie.

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Hotelfachschule

An Hotelfachschulen erhalten die SchülerInnen eine erweiterte Allgemeinbildung und erlernen Fähigkeiten und Fertigkeiten die ihnen die selbstständige und unselbständige Ausübung von Berufen in der Tourismuswirtschaft und -verwaltung, insbesondere in den Bereichen Reisebüro und Reiseleitung, Tourismusverwaltung und -management, Hotellerie und Gastronomie ermöglichen.

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Schulen für Gesundheitsberufe

Schulen für Gesundheitsberufe sind berufsbildende mittlere Schulen (BMS) die auf Berufe im Bereich Medizintechnik sowie Gesundheits- und Krankenpflege vorbereiten. Für Ausbildungen im Gesundheitsbereich ist in der Regel die erfolgreiche Absolvierung von zehn Schulstufen ( und damit ein Mindestalter von 16 bis 17 Jahre; teilweise auch 18) erforderlich. Zur Überbrückung für diese 10. Schulstufe stehen einjährige Vorbereitungsstufen zur Verfügung.

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Angebotene Ausbildungen im Ausbildungskompass

Tierpfleger/innenschule
Schule für Einrichtungsberater/innen
Werkraumschule

Ausbildungs­assistent

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